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Quelle: unsplash/@jenniferojman Symbolbild: Feminismus

Die Geschichte des Feminismus

28. April 2026

Der Feminismus ist kein leiser Fluss, der gemächlich durch die Geschichte fließt – er ist ein Strom, der sich seinen Weg erkämpft hat, gegen Widerstände, gegen Mauern, gegen eine Welt, die Frauen über Jahrhunderte hinweg klein halten wollte. Rund um den Internationalen Frauentag verdichtet sich dieser Kampf zu einem sichtbaren Zeichen: einem Erinnern, einem Aufbegehren, einem kollektiven »Nicht länger«. Schon im 19. und frühen 20. Jahrhundert erhoben Frauen ihre Stimmen. Clara Zetkin kämpfte unermüdlich für politische Rechte und internationale Solidarität. ...

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Auf dem Altstädter Markt in Rendsburg wurde am 8. März 2026 für Frauenrechte gekämpft

8. März – ein Tag des Kampfes

28. April 2026

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, wurde auch in Rendsburg deutlich: Der Kampf für Gleichberechtigung ist noch lange nicht vorbei. Bereits um 11 Uhr versammelten sich zahlreiche Teilnehmerinnen in der Kreisgeschäftsstelle der Linken. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Die Linke hatten zur Kundgebung aufgerufen. Gemeinsam mit Bündnispartnern setzten alle Teilnehmerinnen an diesem Tag ein starkes Zeichen der Solidarität und des gemeinsamen Widerstands. In den Redebeiträgen wurde kein Blatt vor den Mund genommen. ...

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Die ehemalgie Deutsche Frauenkolonialschule in Rendsburg (1951)

Die Deutsche Koloniale Frauenschule Rendsburg

28. April 2026

Anlässlich des 21. März – des Internationalen Tags gegen Rassismus – lohnt es sich, einen genaueren Blick auf einen Ort in Rendsburg zu werfen, der lange im kollektiven Gedächtnis der Stadt kaum sichtbar war: die Deutsche Koloniale Frauenschule. Zwischen 1927 und 1945 bestand sie direkt am Nord-Ostsee-Kanal und zog junge Frauen aus ganz Deutschland an, die hier für ein vermeintlich »selbstständiges Leben« in den Überseegebieten ausgebildet wurden. ...

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Karl-Liebknecht-Haus in Berlin

Zwischen Aufbruch und Aussicht: drei Tage Berlin, die nachwirken

28. April 2026

Es beginnt im Halbdunkel des Kieler Bahnhofs, irgendwo zwischen Thermobechern, müden Augen und aufgeregtem Lachen. Noch bevor der Zug einfährt, liegt etwas in der Luft: Erwartung. Eine FLINTA*-Gruppe macht sich auf den Weg – eine Reise, ermöglicht durch die Bundestagsabgeordnete Tamara Mazzi. Was folgt, sind drei Tage, die mehr sind als Programmpunkte. Schon die Fahrt wird zum ersten Kapitel: Gespräche, die sich wie von selbst entfalten, vorsichtig beginnen und schnell tiefer gehen. Als Berlin um 12:21 Uhr erreicht ist, fühlt sich die Gruppe bereits verbunden. ...

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Landesparteitag der Linken SH in Rendsburg

Landesparteitag der Linken SH in Rendsburg

28. April 2026

Im Hohen Arsenal von Rendsburg lag an diesem kalten Wochenende Ende Januar 2026 ein eigenwilliger Klang in der Luft: das Murmeln von Delegierten, das Rascheln von Papieren, das leise, trotzige Hoffen einer Partei, die sich neu erfinden will. Zwei Tage lang rang Die Linke hier um Richtung, Haltung und Zukunft. Der Parteitag beschloss Anträge, die das Profil schärfen sollten: ein klares Nein zu Abschiebungen und ein Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete, der Einsatz für den Erhalt öffentlicher Infrastruktur wie der Bäderbahn über 2030 hinaus sowie Widerstand gegen Privatisierung – etwa bei der DIAKO-Klinik in Flensburg. ...

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Quelle: Wikipedia: CC BY-SA 3.0 Im DIAKO in Flensburg sollen zukünftig keine Schwangerschaftsabbrüche mehr möglich sein

Selbstbestimmung verteidigen – Versorgung sichern!

28. April 2026

Was sich in Flensburg abzeichnet, ist ein politischer Skandal mit Ansage: Aufgrund der Übernahme der DIAKO durch den katholischen Malteserorden droht ab März 2026 eine massive Versorgungslücke bei Schwangerschaftsabbrüchen. Medienberichte und Studien zeigen seit Jahren, dass der Zugang ohnehin eingeschränkt ist – besonders im ländlichen Raum. Flensburg wird nun zum Brennpunkt dieser Entwicklung. Der neue Träger lehnt Schwangerschaftsabbrüche nahezu vollständig ab. Damit wird Ärzt*innen faktisch untersagt, notwendige medizinische Leistungen anzubieten – trotz klarer berufsrechtlicher Grundlagen. ...

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AG Bildung im Kreisverband gegründet

28. April 2026

Mit frischem Elan und klarem Kompass hat sich bei Die Linken Rendsburg-Eckernförde eine neue Arbeitsgemeinschaft formiert, die politische Bildung und Kultur lebendig, zugänglich und gemeinschaftlich gestalten will. Ihr Anspruch ist so schlicht wie kraftvoll: mindestens einmal im Monat Räume schaffen, in denen Wissen geteilt, Fragen gestellt und Perspektiven erweitert werden.Der Auftakt ist bereits gelungen. Die erste Veranstaltung »Sprache und Rassismus« war nicht nur gut besucht, sondern auch ein intensiver Einstieg in eine Reihe, die zum Mitdenken und Mitreden einlädt. ...

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Quelle: pixabay@marsjo Symbolbild: Antirassismus

Sprache und Rassismus

28. April 2026

Die Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 20. März 2026 in der Kreisgeschäftsstelle der Linken in Rendsburg war nicht nur gut besucht – sie war lebendig, nachdenklich und bewegend. Unter dem Motto »Rassismus und Sprache« entstand ein Raum, in dem gemeinsam hingeschaut, hinterfragt und gelernt wurde.Bereits der Einstieg machte deutlich, wie nah das Thema am Alltag ist: Viele der angesprochenen Begriffe sind so selbstverständlich geworden, dass sie kaum noch auffallen. Genau hier setzte die Veranstaltung an – ohne Schuldzuweisungen, aber mit dem klaren Anspruch, Bewusstsein zu schaffen und Veränderungen anzustoßen. ...

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Der »Rote Kanal« ist zurück!

28. April 2026

Der »Rote Kanal« ist zurück – und mit ihm eine Stimme, die lange gefehlt hat. Was einst verstummte, findet nun mit neuer Entschlossenheit den Weg zurück in die Öffentlichkeit. Getragen wird diese Wiederbelebung von Nadine Schulze und Sebastian Heck, den Kreissprechern von Die Linke in Rendsburg-Eckernförde. Sie verleihen dem Podcast nicht nur neue Energie, sondern auch eine klare politische Haltung. Der »Rote Kanal« versteht sich nicht als bloßes Informationsformat. Er ist ein Resonanzraum für Widerspruch, ein Ort für Einordnung und eine Einladung zum Mitdenken. ...

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Quelle: pixabay@dianacibotari1991 Ein stilles Zeichen gegen Gewalt: das Wort »STOP« als Mahnung und Hilferuf

Frauenhäuser im Kreis Rendsburg-Eckernfördeüberlastet – dringender politischer Handlungsbedarf

28. April 2026

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde stehen aktuell nur 28 Plätze für Frauen und Kinder gleichzeitig zur Verfügung. Im Zeitraum 2025 (Stand der Auswertung: 31.10.2025) mussten 93 Frauen und insgesamt 119 Kinder, die Schutz vor häuslicher Gewalt suchten, abgewiesen werden. Der akute Platzmangel in Verbindung mit dem angespannten Wohnungsmarkt verhindert, dass Schutzsuchende ausreichend unterstützt werden. Die Situation ist nicht neu: Ähnliche Belastungen bestanden bereits in den Vorjahren. Die Dringlichkeit des Problems ist dauerhaft hoch und den politischen Akteuren seit Langem bekannt. ...

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