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Editorial

Susanne Timm

Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen!

Wir leben in unruhigen Zeiten – Errungenschaften der letzten Jahrzehnte werden ausgehebelt, sozialer Abbau greift um sich. Über das Land weht ein eisiger Wind der sozialen Kälte. Verwirrung und Resignation machen sich breit: »Es wird schon nicht so schlimm werden!« – ein gefährlicher Irrglaube. Während bei den Schwächsten bereits gekürzt wird, werden Reiche und Konzerne gestärkt. Die Mieten explodieren, Schulen verfallen, Alters- und Kinderarmut wachsen – doch Milliarden fließen in Rüstung. Deutschland soll wieder »wehrhaft« werden, und das alte »Harte Männer braucht das Land!« ertönt erneut. Eine Wehrpflicht soll wieder her. Doch wollen wir all das zulassen? Klassenkampf ist aktueller denn je! Solidarität ist unbequem – aber notwendig. Wer sich in Bequemlichkeit einrichtet, fördert das Erstarken rechter Kräfte. Der Weg in autoritäre Verhältnisse ist längst bereitet. Das Braun von damals ist das Blau von heute. Und wenn wir nicht Widerstand leisten, die Gefahr als Gesellschaft nicht erkennen, mögliche keine Bündnisse bilden und alles Trennende nicht hinter uns lassen, werden sie gewinnen.

Oh, Laufrad der Geschichte, warum überholst du dich selbst – schaltest auf »Reset«? Und dann? Regieren dann wieder Terror und Verfolgung?

53 Tage brauchte Hitler, um die damalige Demokratie zu demontieren. Nicht einmal zwei Monate! Nach Hitlers Machtantritt wurden Gegner verfolgt, gejagt, entrechtet.

»Und einige glauben noch immer, uns passiert das nicht?« Wer heute das wahre Interesse hinter der Fassade der AfD nicht erkennt, läuft Gefahr, Geschichte zu wiederholen.

Widerstand klingt in der Rückschau heroisch, ist aber harter Alltag: Verzicht, Mut, Opfer. Doch ohne diese Haltung wird sich nichts ändern. Klassenkampf beginnt bei uns – hier und jetzt! Raus aus der Komfortzone, weg vom Denken: »Andere werden es schon richten!« Nein – sie werden es nicht!

Die Ärmsten spüren das Unrecht zuerst, doch es wird nicht bei ihnen Haltmachen. Lasst uns also jetzt handeln, solange wir es noch können! Begegnen wir ihrer Gier und Menschenverachtung mit Liebe, Solidarität, Mitgefühl, Toleranz und Achtsamkeit.
Gemeinsam statt allein! Zeigen wir Haltung – auch 2026!
Eure Linksrum-Redaktion

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Artikel

Die Linke beim CSD in Rendsburg

Queere Szene – Hintergrund und Entwicklung in Deutschland

3. Februar 2026

Die queere Szene in Deutschland hat eine lange Geschichte. Sie war und ist schon immer geprägt von Kriminalisierung, Diskriminierung und Ausgrenzung. Aber auch von Widerstand und Emanzipationsbewegung.Bereits im Kaiserreich kämpften gleichgeschlechtlich Liebende und gender-nonkonforme Menschen gegen Vorurteile und Ausgrenzung.In der Weimarer Republik gab es erste Aufbrüche in eine richtige Richtung. Doch mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus kam es zu extremer Verfolgung. ...

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Quelle: pixabay@naschi86Schwein auf der Wiese

Warum ich Veganer wurde

3. Februar 2026

Schreie zerreißen die Dunkelheit. Wo einst Brüder und Schwestern lebten, stapeln sich heute Leichen – weggeworfen wie defekte Produkte. Die Lebenden sind gezeichnet: ihre Körper voller Entzündungen und Wunden, ihre Blicke voller Leid. Sie schreien nach ihren Kindern, eingesperrt in stickigen Ställen, der Ammoniakgeruch ist allgegenwärtig. Ein Ort, an dem Leben entstehen sollte, ist zum Symbol des Todes geworden. Diese Szenen erinnern an Krieg. Gemeint ist die Massentierhaltung im Kapitalismus. In diesem Text geht es um die Verbindung von Veganismus und Sozialismus – und darum, warum ich mich seit Februar 2024 vegan ernähre. ...

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Quelle: pixabay@sarcifilippoPflege ist oft unbezahlbar

Pflege: Was wäre, wenn …?

3. Februar 2026

Stell dir einen Morgen im Jahr 2035 vor. Die Lichter auf der Station springen an, Monitore piepsen, Türen gehen auf – aber niemand kommt. Kein Blick, der prüft, ob du wirklich »stabil« bist. Keine Hand, die dich wäscht, wenn du es selbst nicht mehr kannst. Kein Mensch, der deine Angst sieht, bevor du überhaupt ein Wort findest. In den Pflegeheimen stehen die Betten voll, doch die Flure sind leer. Angehörige schauen angsterfüllt auf alte Dienstpläne, die nun niemand mehr erfüllt. Wo sind sie, all die Pflegekräfte? Sie pflegten im Akkord. Keiner sah sie – sah sie wirklich. Niemand interessierte sich für sie. Nicht die Betreiber der Pflegeheime und Kliniken und erst recht nicht die Politik. ...

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Jan van Aken in Kiel

Aus der Nachbarschaft geplaudert –Jan van Aken in Kiel

3. Februar 2026

Im Oktober und November lag in Kiel ein Knistern in der Luft: Der Auftakt zu einem Wahlkampf, der mehr sein will als nur Plakate und Presse – der Beginn des gemeinsamen Versuchs, das Rathaus zu erobern und die Stadt von links neu zu denken. Im Zentrum: Björn Thoroe, der für das Bürgermeisteramt kandidiert, und ein Abend, der zeigte, wie viel Kraft in einer Stadt steckt, wenn Menschen anfangen, sich einzumischen. Im Mega Saray in Gaarden füllte sich der Saal langsam mit Genossinnen, Nachbarinnen, Neugierigen – Menschen, die gekommen waren, um zu hören, ob dieser Wahlkampf wirklich etwas mit ihrem Alltag zu tun haben würde. ...

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Quelle: Bild: Nathalie Merten T-Stube

Die T-Stube bleibt!

3. Februar 2026

Was ist nur los in dieser Stadt? So oder so ähnlich fragte so mancher Rendsburgerin irritiert, als er und sie von der Schließung der T-Stube hörte. Die Schließung erfolgte allerdings nicht durch einen einzelnen »Ratsbeschluss«, sondern durch die Kündigung des Nutzungs- bzw. Überlassungsvertrags durch die Stadt Rendsburg. Nach Angaben des Vereins wurde der Überlassungsvertrag von der Stadt so gekündigt, dass die Nutzung der Räume zum 31.1.2026 enden sollten. ...

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Demo gengen Stadtbild-Statement von Merz

»Buntes Stadtbild – statt rechtem Weltbild«

3. Februar 2026

Unter diesem Motto rief Die Linke Rendsburg-Eckernförde zusammen mit Gewerkschaften, antirassistischen Initiativen und zivilgesellschaftlichen Bündnissen zu einem Protest auf. Er richtete sich gegen die Aussage dieses Bundeskanzlers vom Dienstag, den 14.10.2025, der mit Blick auf Migration und Abschiebepolitik von einem »Problem im Stadtbild« gesprochen hatte. In der linken und zivilgesellschaftlichen Öffentlichkeit wird dies als eine Verschiebung des Blicks weg von sozialen Ursachen hin zur vermeintlichen »Optik« von Städten gewertet. ...

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Leuchten gegen Gewalt

By the way – Orange-Day

3. Februar 2026

»Was bitte ist das?« – »Was, du kennst den Orange-Day nicht?« – »Nein, nie davon gehört.« – »Na, dann wird es höchste Zeit.« Der Orange-Day ist der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und immer am 25.11. eines jeden Jahres. Er ist ein Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Sein Ziel ist es, auf die weltweiten Missstände, Übergriffe und strukturelle Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen und politische wie gesellschaftliche Veränderungen einzufordern. ...

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Klausurtagung

Gemeinsam gestalten:Kreisvorsstand trifft sich zur Klausur

3. Februar 2026

Ein Samstag voller Energie, Austausch und Perspektiven: Am 16.11.2025 traf sich der neu gewählte Kreisvorstand der Linken Rendsburg-Eckernförde zu einer ganztägigen Klausurtagung in der Geschäftsstelle. Alte und neue Mitglieder saßen an einem Tisch, um gemeinsam zu überlegen, wie gute Zusammenarbeit gelingt – und wie der Kreisverband in den kommenden Jahren politisch und organisatorisch stark aufgestellt werden kann. ...

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Ortsvorstand Rendsburg

Die Linke in Rendsburg wähltneue Mitglieder in den Ortsvorstand

3. Februar 2026

Auf der Ortsmitgliederversammlung am 29.11.2025 hat der Ortsverband Region Rendsburg der Linken einen neuen Ortsvorstand gewählt. Leana Pfarr (31) wurde neben dem bisherigen Sprecher Samuel Rothberger (49) zur Sprecherin gewählt. Als Beisitzer wurde Tobias Westphal (32) neu in den Ortsvorstand gewählt. Westphal ist bereits Sprecher der Basisorganisation Rendsburg-Eckernförde der Linksjugend [’solid]. Sebastian Heck (36) verlässt den Ortsvorstand auf eigenen Wunsch, da er sich als Sprecher des Kreisverbandes künftig stärker auf die Arbeit im Kreisvorstand konzentrieren möchte. Außerdem gehört weiterhin Matthias Breitnauer (35) dem Ortsvorstand an. ...

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www.deponie-stoppen.de

Es bleibt dabei: Nein zur geplantenBauschuttdeponie bei Kosel/Gammelby!

3. Februar 2026

Seit Jahren versucht die Firma Glindemann die Genehmigung für die Errichtung einer für Schleswig-Holstein zentralen Bauschuttdeponie zu erlangen in einem Naturgelände zwischen dem Bültsee und dem Großen Schnaaper See, das die Gegner*innen des Projekts für ungeeignet halten. Die Linke hat sich mit dem Widerstand solidarisiert und die Landesregierung aufgefordert, einen besser geeigneten Ort zu finden (siehe Zeitschrift »Linksrum« 1-2025 auf der Website des Kreisverbandes). ...

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Kränze

Gemeinsam gemacht, was Freude gebracht: Linksjugend [’solid] verschenkt Advendskränze

3. Februar 2026

Die Linke Rendsburg-Eckernförde führte am 15.11.2025 zusammen mit der Linksjugend [’solid] eine herzerwärmende Weihnachts-aktion durch. Mit viel Motivation und Teamgeist wurden Weihnachtskränze für das Mädchenhaus in Büdelsdorf und die Wohngruppe in der Sebastianstraße in Rendsburg, die ein lerntherapeutisches Angebot für schulische Wiedereingliederung anbietet, sowie weitere, dem Netzwerk angeschlossenen Wohngruppen gebunden. Nachdem alles, was es zum Binden ordentlicher und ansehnlicher Weihnachtskränze braucht, organisiert war, konnte in der Kreisgeschäftsstelle mit der gemeinsamen Aktion begonnen werden. ...

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